Erstes Par : )

Bahn 8 ein Par 3

146m vom Abschlag. Wenn das 7er-Eisen trifft, geht der Ball so knapp 150m. Also das 7er für den Abschlag.

Der olle Slice ist wieder da und wie. Die Bälle fliegen wie ein Boomerang. Weite ist ok, aber dieser Slice ist schlimm. Dabei hätte ich das schonmal kurz weg.

Naja, Abschlag, der Ball fliegt weit, aber eben mit sehr viel Slice und landet ungefähr 50m vom Löch entfernt auf dem Fairway. Das Fairway der Bahn 7, aber immerhin.

Das Wedge ausgepackt, ein lockerer Probeschwung und dann mit Gefühl den Ball sauber getroffen. Kein Slice! Der Ball fliegt hoch und wieder runter und rollt kaum.

So 1,2m zum Loch!

Ein konzentrierter Putt. Jääh, das erste Par.

Jetzt beginnt langsam die Tunier-Saison im Club. Wenn ich den Slice in Griff bekomme, freue ich mich drauf.

Verrücktes kleines Ding, das Swing Caddie SC200

Wie geht das? Radar, ok, aber wie kann ein Taschenrechner großes Kästchen das machen? Schlägergeschwindigkeit, zumindest qualitativ, zuverlässig. Ballgeschwindigkeit irgendwie auch. Das Ding weiß, ob der Ball fliegt oder nicht. Ob das von den Zahlen her quantitativ stimmt, weiß ich nicht, aber die Zuverlässigkeit mit der die „nette“ Stimme bestätigt, dass der Schlag wohl zu sehr Boden hatte, ist sehr, sehr beeindruckend.

Verrücktes Ding.

https://www.voicecaddie.com/en-us/34/SC200-Swing-Caddie

 

Auf der Seite kostet das Ding 350 $.

Ich konnte es für 280 Euro finden. Ob es für den sportlichen Erfolg lohnt, ist mir noch nicht klar. Aber, dass das Ding das kann, was es kann und macht, ist sicher auch die 350 $ wert, aus technisch beeindruckter Sicht.

Verrücktes Ding.

Platzreife – Handicap 54

Nach einem intensiven 5-Tage Kurs, wurde eine Urkunde zur Platzreife übergeben.

Sie, die Platzreife, ist nur erlangt, wenn innerhalb von 12 Monaten eine Mitgliedschaft in einem Golfclub folgt. (Anderes Thema)

Amateur-Golf mag ein wenig anstrengender sein als der Schach-Sport, aber der 5-Tage Kurs war sportlich. Mit Blasen an den Fingern und so. Und laufen, sehr viel laufen (hier meine ich gehen, aber sehr viel davon).

So haben wir, die Kursteilnehmer, doch alle es geschafft diesen Kurs erfolgreich abzuschließen. (Auch noch ein anderes Thema)

Wir ernteten neben der Urkunde auch noch so ein vermeintliches Kopfschütteln von einer Golfspielerin, die schon länger spielt: „… für meine Platzreife waren 6 Monate erforderlich …“ (Vielleicht auch noch ein Thema)

Neben dieser nett gemeinten Verachtung gab es noch den Kommentar eines anderen Pros des Golfclubs Fleesensee http://fleesensee-golfclub.de/ : „… jetzt seit ihr Hacker …“ Und hier war wohl nicht die nette Computer-Variante gemeint. (Ja, das liebe, arme Gras)

 

Urlaub zu Ende – Golf ja oder nein?

Wohl erst mal: Ja

Erstmal zu unserem nächstgelegenen Golfclub, dem ehrwürdigen Hanseatischen Golfclub Greifswald http://www.golfclub-greifswald.de/

Klein aber fein (Vorgriff: tolle Grüns, schnell und sehr stabil) – und alle waren nett.

Also den Verantwortlichen vor Ort waren wohl der 5-Tages-Platzreife-Kurs auch nicht geheuer. Es wurden noch 5-mal eine Stunde mit Pro vor Ort vereinbart und ein Putter gekauft.

Betreiberin: „… Driving for the show, putting for the money …“

Putten ist langweilig. Aber wohl genau richtig eingeschätzt.

 

Ein, zwei Wochen später den Aufnahmeantrag gestellt. (Wurde wohl vom Vorstand genehmigt)

Ein Satz gebrauchte Eisen erworben. (Stand jetzt: Schläger-Fitting ist überbewertet.)

 

Dann – Wildscheinschäden!

Jetzt, wo ich doch spielen könnte, wurde der Platz gesperrt, wegen Wildschweinschäden. (und was für Schäden, unglaublich)

… befreundeter Golfclub erlaubt, als Ausweichmöglichkeit, spielen auf seine Plätzen …

… sehr schöne, riesige Anlage … bespielt …

… practice@home? …

… Holz 3 gekauft …

… Driver gekauft …

… unser Platz wird erst mal mit Schäden wieder freigeben …

… Score in verloren Bällen pro gespielter Bahn …

… erstes Turnier … (freu mich drauf – da ist irgendwas mit Handicap 39)

 

Der Text entsteht mit einer gewissen Zeit vergangen, aber Golfen scheint Spaß zu machen.